Methodentag

Design Thinking als ein innovatives Werkzeug bei der Konfliktklärung


Design Thinking ist ein Ansatz, bei dem Teams Probleme lösen oder neue Ideen entwickeln.
Die Akademie Perspektivenwechsel hat die Stärken dieses Ansatzes für die Konfliktklärung aufbereitet.

Design Thinking kommt aus der Softwareentwicklung. Der Nutzer der Software und dessen Wünsche und Bedürfnisse stehen schon bei der Entwicklung im Vordergrund. Design Thinker nehmen die Perspektive der Nutzer ein und fragen empathisch nach.

Hier wird die Brücke zur Anwendung in Mediation und Coaching geschlagen:
Der Mensch und dessen Bedürfnisse und Motivationen stehen in der Mediation und im Coaching, wie auch beim Design Thinking Ansatz im Vordergrund. Mit Hilfe von verschiedenen Methoden und Techniken fühlt sich das Design Thinking Team in die Zielgruppe ein. Diese sind leicht zu erlernen und können von MediatorInnen und Coaches als Erweiterung Ihres eigenen Werkzeugkastens dienen. (Das gilt natürlich auch für verwandte Berufsgruppen).

 

Design Thinking - Was ist das?

Design Thinking ist ein Ansatz, bei dem Teams Probleme lösen oder neue Ideen für Produkte oder Dienstleistungen entwickeln. Die drei Prinzipien Team, Raum und Prozess spielen eine besondere Rolle:

Team: Bei klassischen Entwicklungsprozessen sind Fachabteilungen und deren Kompetenzen voneinander getrennt. Im Design Thinking Ansatz dagegen sind die Teams interdisziplinär zusammengesetzt. Denn heterogene Teams können Ideen und Probleme von verschiedenen Seiten beleuchten und kommen daher zu kreativeren Lösungen.

Raum: Für den Design Thinking Ansatz ist eine Umgebung notwendig, die die Kreativität fördert und es ermöglicht Ideen zu testen, Prototypen zu erstellen und damit zu experimentieren. Gute Raumkonzepte fördern außerdem informellen Wissensaustausch.

Prozess: Die Ideen werden nicht in einem Arbeitsschritt entwickelt, sondern in einem wiederkehrenden Ablauf von Verbesserungsschleifen. Das Team lernt dabei immer mehr über die Nutzer. Die Nutzerwünsche und -bedürfnisse stehen im Zentrum des Prozesses. Manche Modelle sprechen dabei sogar von einer Empathiephase.

 

Was lernen die Teilnehmer?

Wir betrachten den Design Thinking Ansatz und ausgewählte Methoden. Am Techniktag steht nachmittags das Üben im Vordergrund. Die Teilnehmer können die erlernten Werkzeuge an ihren eigenen Fällen und Fragestellungen ausprobieren.

Beispiele:

 

Impulsworkshop oder Methodentag - Welches Format ist für wen geeignet?

Impulsworkshop: Sie möchten den Design Thinking Ansatz kennenlernen? Sie sind neugierig auf neue Methoden? Sie möchten kreative Impulse für Ihre eigene Praxis mitnehmen? Dann ist der Impulsworkshop das richtige Format für Sie.

Methodentag: Sie haben schon einmal etwas über Design Thinking gelesen oder waren beim Impulsworkshop dabei? Sie möchten lernen, wie man den Design Thinking Ansatz konkret anwendet? Sie möchten die Werkzeuge und Methoden an realen Fällen ausprobieren oder haben eine eigene Fragestellung dabei? Dann freuen wir uns auf Ihre Fragen am Methodentag.

 

Was nehmen Sie mit:

 

Zielgruppe

MediatorInnen; Coaches; ModeratorInnen; SupervisorInnen; TrainerInnen; Wissbegierige, die schon immer etwas über Design Thinking erfahren wollten.

Hier können Sie sich direkt für den Methodentag am 28. September 2019 anmelden.

Sie interessieren sich für den Impulsworkshop am 11. September? Dann bitte hier lang ...

 

Methodentag

Wann:

28. September 2019

 
Zeit:
Samstag 09.30 bis 17.00 Uhr
 


Preis:


pro Person
210.- Euro

 


Ort:

oekom e.V.

Waltherstr. 29 Rgb
80337 München

(Nähe U-Bahn-Haltestelle Goetheplatz)

 

 

Referentin

Nicole Lorenz

Nicole Lorenz
Dipl.-Wirtschaftsingenieurin
Master Systems Engineering
Lehrbeauftragte an der Hochschule München
Mediatorin
systemische Coachin